Schulanmeldung

 

„Wann muss bzw. kann ich mein Kind an der Grundschule anmelden?“

Mit dem Beginn des Schuljahres werden alle Kinder, die bis zum 30. Juni des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben, schulpflichtig. Als schulpflichtig gelten auch Kinder, die bis zum 30. September des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben und von den Eltern in der Schule angemeldet wurden. Ist Ihr Kind noch nicht schulpflichtig, können die Eltern einen Antrag auf vorzeitige Einschulung bei der Grundschule stellen. Die Kinder können dann in die Grundschule aufgenommen werden, wenn sie  den für den Schulbesuch erforderlichen geistigen und körperlichen Entwicklungsstand besitzen. Die Entscheidung darüber trifft der Schulleiter.

 

An welcher Grundschule muss ich mein Kind anmelden?“

Laut Schulgesetz hat der Schüler die Schule zu besuchen, in deren Schulbezirk oder Einzugsbereich er wohnt. Die Eltern können innerhalb des Schulbezirkes wählen, welche Schule das Kind besuchen soll. Voraussetzung ist allerdings, dass die Kapazität der gewünschten Schule dies zulässt.

Zu unserem Schulbezirk gehören die 89., 90., 120. und 122. Grundschule Dresden.

Alle Kinder sind zunächst also in einer dieser 4 Schulen anzumelden. Dieses Vorgehen dient dazu, dass alle schulpflichtigen Kinder angemeldet und mit den Meldelisten der Stadt Dresden verglichen werden können. Falls Sie später aus wichtigen persönlichen Gründen den Wunsch haben, dass Ihr Kind eine andere Grundschule außerhalb des Schulbezirks besucht, können Sie einen Antrag auf Schulbezirkswechsel beim Schulleiter der gewünschten Grundschule stellen.

 

„Was muss ich zur Anmeldung alles mitbringen?“

Die Eltern der zukünftigen Schulanfänger erhalten vom Schulverwaltungsamt de  Stadt Dresden ein Schreiben mit der Aufforderung zur Anmeldung an einer der Schulen des Schulbezirkes. Dieses Schreiben müssen Sie an der gewünschten Schule bei der Anmeldung vorlegen.

Zur Anmeldung benötigt die Grundschule außerdem die Geburtsurkunde des Kindes zur Ansicht und Ihren Personalausweis zum Vergleich der Wohnanschrift.

Folgende Daten werden erhoben:

1. Name und Vorname der Personensorgeberechtigten und des Kindes
2. Geburtsdatum und Geburtsort des Kindes
3. Geschlecht des Kindes
4. Anschrift der Personensorgeberechtigten und des Kindes
5. Telefonnummer, Notfalladresse
6. Staatsangehörigkeit des Kindes
7. Religionszugehörigkeit des Kindes
8. Art und Grad einer Behinderung und chronische Krankheiten, soweit sie für den Schulbesuch von Bedeutung sind
9. gegenwärtig besuchte Kindereinrichtung

Die Daten nach Nummer 6 und 8 sind nur mit Einwilligung der Personensorgeberechtigten gemäß § 4 Abs. 2 des Gesetzes zum Schutz der informationellen Selbstbestimmung im Freistaat Sachsen (Sächsisches Datenschutzgesetz - SächsDSG) vom 25. August 2003 (SächsGVBl. S. 330), zu erfassen.

 

„Kann mein Kind auch eine andere Grundschule besuchen?“

Wünschen die Eltern, dass das Kind eine Grundschule besucht, die außerhalb des für sie maßgeblichen Schulbezirkes liegt, stellen sie unter Angabe der Gründe einen Antrag auf Aufnahme an der Schule, die das Kind nach ihrem Wunsch besuchen soll. Dies betrifft auch den Besuch von Schulen in freier Trägerschaft. Für noch nicht schulpflichtige Kinder kann der Antrag jederzeit gestellt werden.

 

„Was folgt alles nach der Anmeldung an der zuständigen Grundschule?“

Zur Anmeldung in der Grundschule wählen Sie einen Termin für die schulärztliche Untersuchung durch den Jugendärztlichen Dienst. Diese erfolgt bei Frau Krohmer auf dem Albert-Wolf- Platz in Prohlis.

Im Zuckertütentreff wollen wir alle Schulanfänger in verschiedenen thematischen Lern- und Spielformen kennenlernen.

Vor den Sommerferien findet an unserer Grundschule der vorbereitende Elternabend für die Eltern der neuen 1. Klassen statt.

 

„Kann ich mein Kind von der Einschulung zurückstellen?“

Das  Sächsische Schulgesetz legt fest, dass der Schulleiter der zuständigen Grundschule über die Einschulung der Kinder entscheidet. Dabei sollen Kinder nur im Ausnahmefall um ein Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt werden (vorwiegend aus medizinischen Gründen). Mit dem Schularzt wird diese Entscheidung abgestimmt. Zur Feststellung des Entwicklungsstandes des Kindes können pädagogisch-psychologische Testverfahren herangezogen werden. Zusätzlich können mit Zustimmung der Eltern bereits vorhandene Gutachten einbezogen werden.

 

Was passiert, wenn mehr Kinder angemeldet werden als die Schule aufnehmen kann?

Es kann passieren, dass die Kapazität unserer Schule nicht ausreicht, um alle angemeldeten Kinder aufnehmen zu können. Sollte die Anzahl der Anmeldungen zu groß sein, müssen angemeldete Schulanfänger an eine andere Schule weitergeleitet werden.

Es gelten folgende sachgerechte, allgemein verbindliche Aufnahmekriterien:

       1)   Geschwisterkinder der Klassen 1-3, wenn sie im gemeinsamen Schulbezirk wohnen
       2)   Wohnortnähe (Entfernung, fußläufig, vom Elternhaus zur Schule)
       3)   Härtefälle als Einzelentscheidung
      
4)   falls Kriterien nicht mehr angewendet werden können: Zufallsprinzip in Form eines Losverfahrens

Die Reihenfolge der Anmeldung spielt keine Rolle.

Sofern Ihr Kind nach Abschluss des Aufnahmeverfahrens nicht an unserer Schule aufgenommen werden kann, erfolgt eine Umlenkung an eine andere Schule. Sie erhalten dann zeitgleich mit unserer Ablehnung von dort eine Aufnahmebestätigung. Die Anmeldeunterlagen werde von uns an die aufnehmende Schule versendet, so dass Sie Ihr Kind nicht noch einmal anmelden müssen.
 

„Wie viele Klassen werden im kommenden Schuljahr eingerichtet? Wer wird der Klassenlehrer und wie sind die Klassenstärken?“

Laut Schulnetzplan der Stadt Dresden darf die 120. Grundschule maximal drei 1. Klassen aufnehmen. Die Obergrenze für die Schülerzahl in einer Eingangsklasse ist in Sachsen auf 28 festgesetzt.

Die Lehrereinsatzplanung der Schulen mit der Bildungsagentur erfolgt erst im Mai. Deshalb werden die meisten Schulleitungen oft auch nur zum Teil wissen, welche Lehrerkräfte ihnen im nächsten Schuljahr zur Verfügung stehen. Eine endgültige Festlegung der Klassenlehrer ist infolgedessen erst sehr spät möglich. Wir wünschen uns, dass die neue Klassenlehrerin bereits den vorbereitenden Elternabend durchführt.

 

„Können die Eltern entscheiden, nach welcher Leselehrmethode ihr Kind unterrichtet werden soll?“

An unserer Grundschule wird die Methode „Lesen durch Schreiben“ momentan nicht gelehrt. Unsere Schüler erlernen das Lesen nach der analythisch-synthetischen Methode in Kombination mit dem Anlautverfahren und benutzen die Fibel des Duden-Verlages. Dies erfolgt in einer Mischung aus frontalen und offenen Unterrichtsformen.

 

„Welcher Hort ist der Schule angegliedert? Wie arbeitet die Schule mit dem Hort zusammen?“

Wir arbeiten gu  mit dem Schulhort unserer Grundschule, der im Schulgebäude untergebracht ist, zusammen. Hort und Schule sind bestrebt, in weiten Teilen das Schulleben gemeinsam zu planen und zu gestalten und bemühen sich, den Eltern die Arbeit transparent darzustellen. Unsere außerunterrichtlichen Angebote sind für Haus- sowie Hortkinder offen und werden gut angenommen.

Eine Voranmeldung für den Hortbesuch erfolgt auch am Tag der Schulanmeldung.

 

Alle Fragen können an dieser Stelle sicher nicht geklärt werden. Gern können Sie sich mit weiteren Fragen an die Schul- oder Hortleitung wenden.